19.07. - 21.09.2014 | Museum Dr. Guislain, Gent

Ik zie wat jij niet ziet. Kunst en Autisme. Gewidmet: Jan Hoet

Ich sehe was, was du nicht siehst. Kunst und Autismus.

Abb. Menia, Den Fischen hinterher, 2002

 

2010 zeigte akku die große Werkschau deutscher KünstlerInnen aus dem Autismus-Spektrum unter dem Titel »Ich sehe was, was du nicht siehst« in der Kasseler documenta-Halle. Nach verschiedenen Stationen in Deutschland nimmt das renommierte belgische Outsider Art Museum Dr. Guislain die Ausstellungsreihe jetzt wieder auf.

Unter dem flämischen Titel »Ik zie wat jij niet ziet« werden in Gent im Sommer 2014 ausgewählte Positionen der Kasseler Ausstellung gezeigt und ergänzt durch bisher noch nicht präsentierte Neuzugänge und Positionen belgischer KünstlerInnen. Kuratiert wird die Ausstellung vom hauseigenen Team mit Patrick Allegært, Yoon Hee Lamot und Bart Marius.

Unterstützt wurde das akku-Projekt seinerzeit von Förderer und Botschafter Jan Hoet, der auch die Ausstellung in Gent begleiten wollte. Leider verstarb er am 27.2.2014. Angesichts seiner Lebensleistung und seines besonderen Engagements im akku-Projekt widmen die Veranstalter die Ausstellung Jan Hoet. Hoet hatte stets die besondere Qualität der Arbeiten wertgeschätzt und verlieh dem Projekt durch seine Beteiligung Bedeutung und Nachdruck. Nach seinem Tod übernimmt Jan Hoets Tochter Marianne die Aufgabe der Botschafterin.

Unter dem Diversitäts-Gedanken zeigt »Ik zie wat jij niet ziet« sehr unterschiedliche Werke von 38 KünstlerInnen aus dem Autismus-Spektrum auf rund 800 Quadratmetern. Gezeigt werden Objekte, Fotografie, Zeichnung und Malerei – darunter sind bekannte Werke u.a. von Kappel und Beutler aber auch interessante Newcomer wie Folger und Göricke, die erstmalig im größeren Ausstellungszusammenhang erscheinen. Die Arbeiten der deutschen KünstlerInnen werden begleitet und ergänzt durch Werke belgischer KünstlerInnen.

Beteiligte KünstlerInnen

Deniz Aras, Florian Bartel, Lilja Beer, Adolf Beutler, Olaf Behnke, Felix Beilstein, Benjamin Binder, Uwe Breckner, Stefanie Bubert, Johannes Dechau, Serge Delaunay, Matthias Elsen, Robert Fischer, Ursula Folger, Konrad H. Giebeler, Guido Göricke, Roland Goossens, Karita Guzik, Jeroen Hollander, David Jünck, Till Kalischer, Roland Kappel, Joe Koooker, Andreas Kuhl, Philippe Langen, Alexis Lippstreu, Dirk Martens, Menia, Richard Moskowicz, N.N., Patrick Ott, Dr. Peter Schmidt, Bubie Sensiv, Marina Sonnenberg, Pascale Vincke, Matias Völksch, Stefan Wepil, Philipp Wewerka

Das Museum

Das Museum Dr. Guislain wurde 1986 eröffnet. Auf dem Gelände und in den historischen Gebäuden der ehemaligen Psychiatrie befindet sich hier eine umfangreiche Outsider Art Kunstsammlung mit einer ständigen Sammlungsausstellungen, eine pschiatriegeschichtliche Ausstellung sowie ein Teil für wechselnde Ausstellungen mit programmatischen und thematischen Ausrichtungen. Die Intention des Museum ist das Wissen über geistige Erkrankung und Behinderung zu verbessern sowie den Dialog über Grenzbereiche der Kunst und Kultur im Bereich von Outsider Art zu fördern.

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Ik zie wat jij niet ziet. Kunst en Autisme. Gewidmet: Jan Hoet 
19.07. - 21.09.2014
Museum Dr. Guislain, Gent
Erste Station im europäischen Ausland

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